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bergundsteigen #125
20. Dez 2023 - 2 min Lesezeit

bergundsteigen #125 ist da!

Alles fließt: Das bergundsteigen #125 (Winter 2023/24) beschäftigt sich mit dem Schwerpunkt Wandel.

„Nichts ist so beständig wie der Wandel“, wusste schon der griechische Philosoph Heraklit. Alles fließt, nichts bleibt. Man kann nicht zweimal in denselben Fluss steigen. Auch der Bergsport folgt diesem Grundprinzip der Veränderung. Bergsport boomt. Bergsport wird digital. Bergsport spiegelt den gesellschaftlichen Wandel wider. Bergsport sieht sich mit den Herausforderungen des Klimawandels konfrontiert. Und so weiter und so fort.

Wir spüren im bergundsteigen #125 jedoch nicht den Megatrends und großen Krisen nach. Dieses Mal begeben wir uns auf vermeintliche Nebenschauplätze und schauen uns spezielle, vielleicht sogar abseitige Aspekte des Wandels an. Denn der Blick auf das Besondere eröffnet manchmal eine neue Perspektive auf das Allgemeine, und manches Detail besitzt große Aussagekraft für das Ganze.


Schwerpunkt: Wandel

Nichts ist so beständig wie der Wandel.

Heraklit

Spurensuche

Skitourengehen im Wandel: Nicht nur die Anzahl der Skitourengeher:innen ist stark gestiegen, sondern anscheinend wird auch die Aufstiegsspur immer steiler.

Fahren wir „Ski“ oder „Schi“?

Auch die Sprache ist im steten Wandel. Christoph Höbenreich über ein interessantes und amüsantes Kapitel der Sport- und Sprachgeschichte.

Wadi Climbing

Auch in islamischen Ländern und Regionen findet ein sportlicher Wandel statt und das Sportklettern erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Die in Israel lebende Agnes Fazekas hat vor dem Krieg einen Blick ins Westjordanland gewagt.

Die Eroberung des Unsichtbaren

Eine Persönlichkeit im Wandel. Tom Dauer interviewt den Kletterer und Autor Thomas Horvat, den die Angst verändert hat.

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Rubrik Unsicherheit

Lawinenzeit

Klaus Hoi und Peter Höller über ein todbringendes Phänomen. Den Begriff „Lawinenzeit“ prägte der langjährige Ausbildungsleiter der Österreichischen Berg- und Skiführer Klaus Hoi. Er meint damit, dass während bestimmter, kurzer Zeiträume eines Winters ein stark erhöhtes Lawinen-
risiko besteht. Was steckt dahinter?

Störquellen bei der Lawinenrettung

Wie stark stören elektronische Airbagsysteme, Handys & Co. die LVS-Suche und welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die Praxis?

Verleiten Lawinenairbags tatsächlich zu riskanterem Verhalten?

Die Forschungsgruppe Winter der DAV-Sicherheitsforschung geht der Frage nach, was Gruppen über die Wirksamkeit von Lawinenairbags wissen, wer ihn im Gelände dabei hat und ob sich das Tragen eines Airbags auf die Risikobereitschaft auswirkt.

Per Daumenmethode zur Schneedeckenstabilität

Die Mitarbeiter der Lawinenwarnzentrale am Bayerischen Landesamt für Umwelt haben in den letzten Jahren intensiv mit den beiden Schneedeckentests Extended Column Test (ECT) und Kleiner Blocktest (KBT) gearbeitet. Dabei stellte sich heraus, dass die Ergebnisse der beiden Tests gut vergleichbar sind und sich KBT und ECT gleichermaßen eignen, um eine Aussage zur Schneedeckenstabilität machen zu können. Deshalb entwickelten sie ein Tool, mit dem die Schneedeckentestergebnisse direkt in konkrete Hinweise über die Gefahr einer Schneebrettauslösung am Einzelhang übersetzt werden können. Voraussetzung dazu sind grundlegende Kenntnisse aus der Lawinenkunde und darüber, wie man die beiden Tests durchführt.

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Erschienen in der
Ausgabe #125 (Winter 23-24)

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